Benedikt XVI.: Theologe, Papst und Glaubender
- Dalibor Truhlar

- 7. Apr.
- 11 Min. Lesezeit
Kurzer Aufsatz über Benedikt XVI., einen großen Theologen, einen großen Papst und einen großen Glaubenden - in Dankbarkeit
Autor: Dalibor Truhlar
Ganz kurz
Benedikt XVI. war ein großer Theologe, ein großer Papst und ein großer Glaubender. Und das ist er immer noch und wird es immer sein. Das wird in diesem Aufsatz durch kurze Beispiele belegt. Der Gedanke ist, dass er ein großer Theologe und ein großer Papst war, weil er ein großer Glaubender war. Und da der Glaube ein Geschenk Gottes ist, zeigt sich an der Größe die Größe Gottes. Es ist Gott, der durch den Glauben mit Hoffnung in Liebe wirkt. So wirkte er und wirkt durch Benedikt. Dafür haben wir Gott zu danken.
Die Idee zu diesem Beitrag trug ich lange mit mir herum. Eines Tages wachte ich auf und schrieb ihn. Es brauchte Jahre, um ihn an einem Vormittag zu verfassen. Ich hoffe, die Ausführungen und Begründungen stimmen. Sie entspringen einer persönlichen Dankbarkeit.
Benedikt XVI. wurde als Joseph Alois Ratzinger am 16. April 1927, einem Karsamstag, in Marktl am Inn in Bayern, Deutschland geboren. Er war Priester, Erzbischof und Kardinal, Theologe, Professor und Präfekt der Glaubenskongregation und vieles mehr. 2005 wurde er Papst. Im Februar 2013 trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück, um Platz für andere zu schaffen. Am 31. Dezember 2022 kehrte er nach Hause, am letzten Tag des Jahres, dem Gedenktag des heiligen Papstes Silvester I. Wir können Gott nur dankbar sein für den Glauben, die Hoffnung und die Liebe, die er in ihn legte und ihn leben ließ.
Großer Theologe
Benedikt war ein großer Theologe. Seine Leistung auf dem Gebiet der Theologie ist überwältigend. Er gehört nicht bloß zu den Großen des Jahrhunderts, er zählt zu den Großen des Jahrtausends. Wir brauchen uns nur seine Schriften anzusehen und sie mit den anderer zu vergleichen. Natürlich fehlt uns hier noch die Wirkungsgeschichte. Aber sie ist bereits heute, in der Gegenwart, zukunftsweisend. Benedikt nimmt den Rang eines Kirchenlehrers ein, auch wenn er zu einem solchen noch nicht erhoben wurde. Hätte er vor zweitausend Jahren gelebt, würde er als Kirchenvater gelten. Was er dachte, wusste und lehrte, schrieb, sagte und lebte, ist katholische Lehre.
Er ist ein großer Theologe, weil er Werke von grundlegender Bedeutung verfasste. Grundlegend sind sie, weil sie die Grundlage des Glaubens in einer Weise beschreiben, die ihn grundlegend beleuchtet.
Seine Einführung in das Christentum war ein Bestseller und ist heute ein Standardwerk, nach mehr als einem halben Jahrhundert. Obwohl man es als Fortsetzung für Fortgeschrittene bezeichnen müsste, weil es theologisch so fordernd ist. Eben dadurch führt es jedoch ein, weil es herausfordert zu lernen und zu verstehen.
Seine Enzykliken sind fundamental, weil sie die Fundamente des Glaubens berühren. Sie greifen die zentralsten Themen auf und machen sie greifbar. Liebe, Glaube und Hoffnung werden in tiefsinnigen Gedanken mit sinnerfüllten Worten ausgeführt.
Seine Trilogie über Jesus von Nazareth ist einzigartig. Es ist das einzige Buch, das ein Papst jemals über Jesus schrieb.
Von entscheidender Bedeutung ist auch, dass er am Katechismus der Katholischen Kirche als Vorsitzender der verantwortlichen Kommission mitwirkte. Der Katechismus ist die offizielle Darstellung christlichen Glaubens und verbindliche Darlegung katholischer Lehre und diese Ausgabe war die erste dieser Art nach mehr als 400 Jahren. Ich glaube, dass gerade seine Handschrift an so vielen Stellen spürbar ist.
Von großer Bedeutung sind auch seine kleineren Beiträge, falls man sie so nennen darf. Seine Predigten und Katechesen, Ansprachen und Audienzen, Angelusgebete und Schreiben. Sie finden sich auf der Website des Vatikan und führen vom ersten Satz bis zur letzten Zeile so tief in den Glauben und seine geschichtliche Entfaltung, dass man nur staunen kann, wie einfach erklärt werden kann, was so schwer zu verstehen scheint. Sie ziehen in den Glauben hinein, weil sie dem Glauben entstammen und sie vermitteln ihn verständlich, weil sie ihn verstehen. So wird aus Nichtgekanntem Bewusstes, aus Bekanntem Vertrautes und aus Kompliziertem Komplexes, das sich der Einsicht eröffnet.
Ein wichtiges Detail am Rande ist, dass sich in seinen Werken auch seine Bescheidenheit ausdrückt, die sich der Demut verdankt, die im Glauben wurzelt. Das, was er schreibt, handelt von dem, was er beschreibt. Das klingt auf den ersten Blick naheliegend, doch das ist es nicht. Viele schreiben über etwas und in Wirklichkeit schreiben sie über sich selbst. Er schrieb über Gott sogar dort, wo er über sich hätte schreiben können. Wohl aus dem Grund, weil es immer um Gott geht und er es immer wusste und lebte. Es zeigt sich auch daran, wie er schrieb. Er schrieb so, dass wir, die wir es lesen, es auch begreifen. Das sollte natürlich die Absicht von allen sein, die schreiben, erst recht, wenn es sich dabei um so Tiefes und so Hohes handelt. Aber dieses Ziel verfehlen wir oft. Er schafft es, die schwierigsten Stellen in den klarsten Zusammenhang zu bringen und sich dabei sowohl gewählt auszudrücken als auch die Tiefe und Höhe zu wahren, damit wir sie erfassen.
Großer Papst
Benedikt war ein großer Papst. Er war der erste Papst aus dem heutigen Deutschland nach fast 500 Jahren, der erste Papst in über 600 Jahren, der von seinem Amt zurücktrat, um Platz für andere zu schaffen, der erste Papst emeritus, der Älteste, der jemals Papst wurde, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt bereits zurückgetreten war, und übrigens der erste Papst, der einen Tweet auf Twitter postete. Doch das alles macht ihn noch nicht zu einem großen Papst.
Er ist ein großer Papst, weil er sein Amt nach einem großen Papst von großem Charisma antrat, dem heiligen Johannes Paul II., und es dennoch meisterte, weil er nicht sich selbst groß machte, sondern die Größe Gottes zeigte. Nach Johannes Paul II. Papst zu werden, war gewiss keine leichte Aufgabe. Benedikt XVI. nahm sie an, indem er sich selbst zurücknahm und Gott ins Zentrum stellte, wo Gott hingehört und steht. Er drängte sich nicht nach vorn, sondern reihte sich ein. Bei seinen Auftritten schien er oft fast in den Hintergrund treten zu wollen. Mit seinem schüchternen Lächeln, seinem vorsichtigen Winken und seinem unsicheren Blick. Vielleicht ist das nur eine persönliche Interpretation. Aber welche große Wirkung ging davon aus. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schwach er sich gefühlt haben muss in Anbetracht der Verantwortung, die auf seine Schultern gelegt wurde und deren Bedeutung gerade er am besten kannte. Aber er trug sie, weil er wusste, dass er sich auf den Herrn verlassen kann, weil der Herr ihn trägt. Im Lauf der Jahre schien er aufzutauen und sich mehr zu trauen. Seiner sympathischen Zurückhaltung blieb er trotzdem treu. Und wenn er aus sich herausging, dann nur, um mehr von Gottes Liebe in die Welt zu tragen.
Er strahlte nicht wie ein Licht, das über den Massen aufgeht, um sie anzuführen. Das steht nur Gott zu. Er schien wie ein Licht mit Tiefenwirkung, die von innen kommt und deshalb nach außen führt. Weil es nicht sein Licht war, das er in die Welt trug, sondern das Licht, das Gott ist. So konnte er die Menschen gerade dieses Licht sehen und spüren lassen. Indem er sich selbst fast schon körperlich spürbar in den Hintergrund rückte, rückte er den Glauben in den Vordergrund.
So war es ihm möglich, auch noch aus einem anderen Grund ein großer Papst zu werden. Er war ein großer Papst, weil er derjenige war, der sich dem dunklen und furchtbaren Kapitel des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche stellte. Er trug wesentlich zur Aufdeckung bei, übernahm die Verantwortung und bemühte sich um Wiedergutmachung. Auch wenn eine solche nicht möglich ist, strebte er sie an und verwirklichte sie. Er war es, der sich dafür entschuldigte, während er immer dagegen gekämpft hatte. Er war es, der mit den Opfern litt, während er allein schon unter der Vorstellung dieser Entstellung christlichen Glaubens zu leiden hatte. Er war es, der zeigte, welchen Weg die Kirche zu gehen hat, um der Sackgasse zu entfliehen, in die sich Angehörige der Kirche begeben hatten. Nämlich den Weg mit Gott zu Gott.
Was ihn auch zu einem großen Papst macht, sind natürlich die vielen Entscheidungen, die er traf. Größe zeigt zum Beispiel sein Bemühen, der sogenannten tridentinischen Messe, die nicht mehr üblich ist, aber von einigen gewünscht wird, in bestimmten Fällen Platz zu gewähren. Die Größe besteht nicht im Kompromiss der Erlaubnis, sondern in der Klarheit der Begründung. Indem er sagte, dass das, was früher als heilig galt, auch weiterhin heilig bleibt, traf er eine große Entscheidung für die Wahrheit und erwies sich damit als Mitarbeiter der Wahrheit entsprechend seinem bischöflichen Wahlspruch.
Es ließen sich noch weitere Beispiele anführen, die belegen, was er bereits bei seiner ersten Ansprache am Balkon des Petersdoms sagte, nachdem er zum Papst gewählt worden war. Er bezeichnete sich als einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn und sagte, dass der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu wirken weiß. Eben diese Bescheidenheit des Dienstes und die Demut der Hingabe machen seine Größe aus. In ihr zeigt sich die Größe des Herrn, der in uns und durch uns wirkt, wenn wir auf seine Offenbarung in Liebe antworten.
Großer Glaubender
Benedikt war ein großer Glaubender. Er war ein großer Glaubender, weil er an Gott glaubte, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, und diesen Glauben lebte. Mit und in der Hoffnung und der Liebe, die in unsere Herzen von Gott ausgegossen und in unsere Seelen eingegossen sind.
Der Katechismus der Katholischen Kirche, an dem er mitwirkte, beschreibt den Glauben als Antwort des Menschen an Gott, der sich dem Menschen offenbart und schenkt und ihm so auf der Suche nach dem letzten Sinn seines Lebens Licht in Fülle bringt. In diesem Sinn antwortete Benedikt und er antwortete ein Leben lang. Dass er ein großer Glaubender war, bildete die Basis dafür, dass er ein großer Theologe und ein großer Papst werden konnte.
Er war ein großer Theologe und ein großer Papst, weil er ein großer Glaubender war. Das heißt nicht, dass wir große Theologen und große Päpste werden, wenn wir große Gläubige sind. Es kommt immer auf die Talente an, die uns geschenkt sind, und was wir mit ihnen anfangen. Aber ohne einen großen Glauben kann niemand ein großer Theologe oder ein großer Papst werden. Der Glaube ist das Fundament der Größe, weil der Glaube von Gott stammt. Er kommt von ihm und aus uns, wenn wir ihm auf seine Offenbarung im Glauben mit Hoffnung und Liebe antworten. Das verleiht Größe, weil es nicht unsere Größe ist, sondern die Größe Gottes, die sich darin zeigt.
Dass er ein großer Theologe war, weil er ein großer Glaubender war, sehen wir daran, dass seine Werke durchzogen sind von einem aufrichtigen, lebendigen und drängenden Streben nach Gott, das sich nach ihm sehnt, dehnt und ausstreckt. Überall steht Gott im Zentrum, steht Christus im Mittelpunkt. Deshalb steht er auch im Vordergrund. Bei all seiner Bildung und seinem Wissen, die selbst in den Anmerkungen durchscheinen, scheint in jedem Absatz zugleich durch, wie sehr er glaubte, hoffte und liebte. Daran zeigt sich, dass seine Werke nicht bloß seine Werke sind, sondern Werke, durch die Gott sich zeigt. Seine Schriften sind immer auf Gott ausgerichtet. Weil es immer um Gott geht. Auch und gerade dort, wo es um uns Menschen geht.
Das ist auch daran ersichtlich, dass er sein Buch über Jesus von Nazareth unter seinem bürgerlichen Namen Joseph Ratzinger veröffentlichte. Er wollte nicht den Eindruck erwecken, als würde es sich dabei um einen lehramtlichen Akt handeln, um dadurch anderen zu erleichtern, Kritik zu üben. Seine Demut ist ein sich Zurückstellen und Zurücknehmen. Aber nicht, um sich selbst kleiner zu machen, sondern um die Größe des Herrn umso mehr erstrahlen zu lassen.
Dass er ein großer Papst war, weil er ein großer Glaubender war, erkennen wir daran, dass seine Auftritte von Glauben durchwebt sind, der ihn auf den Beinen hielt und ihn letztlich wohl auch zur Abdankung führte.
So zeigt sich der Glaube daran, dass er das Amt überhaupt annahm. Er wusste gewiss, was auf ihn zukommt und was es mit sich bringt. Und wahrscheinlich hätte er sich lieber ins Studium der Bücher vertieft und dem Gebet gewidmet, als große Auftritte vor großem Publikum zu absolvieren. Aber er tat es, um den Menschen Glauben zu vermitteln und sie zu Gott zu führen.
So zeigt sich der Glaube auch daran, wie er das Amt ausübte. Nämlich so, dass er die Menschen zum Glauben führte und im Glauben stärkte. Das ist der Auftrag des Papstes, die Lämmer und Schafe zu weiden und zu hüten, sie also zur Nahrung zu führen, die das Wort Gottes ist, also zu Gott. Das tat er durch das, was er schrieb und sagte und lebte. Dadurch nahm er die Verantwortung wahr, die ihm als Papst tatsächlich zukommt. Denn diese Verantwortung unterscheidet sich wesentlich von dem, was wir normalerweise unter Verantwortung verstehen. Verantwortung gilt meistens als etwas, das wir nach unten hin für diejenigen tragen, die uns anvertraut sind. Bei ihm als Papst verhielt es sich zusätzlich so, dass er die Verantwortung gewissermaßen auch nach oben hin wahrnahm, indem er sich bemühte, den Willen Gottes zu hören, zu kennen, zu verstehen, ihn zu tun und zu leben und seine Liebe unter die Menschen zu tragen.
So zeigt sich der Glaube auch daran, dass er zurücktrat. Weil er sah, dass er zur Ausübung des Amtes bald körperlich nicht mehr wie erforderlich in der Lage sein würde. Damit stellte er nicht sich selbst in den Vordergrund, sondern Gott und deshalb die Kirche und deshalb das Amt.
Ganz persönlich
Wir haben Gott zu danken, dass Benedikt ein so großer Theologe, Papst und Glaubender war. Und es noch immer ist. Und es weiterhin sein wird. Für uns alle. Auch wenn zu hoffen ist, dass sein Glaube bereits erfüllt wurde.
Dankbarkeit ist vielleicht auch einer der Gründe, warum ich diesen Aufsatz schrieb. Ich kannte Benedikt ja nicht persönlich. Ich las auch nie genug von ihm. Vor seiner Papstwahl hatte ich kaum von ihm gehört. Als er Papst wurde, nahm ich ihn nur nebenbei zur Kenntnis, auch wenn immer stärker. Als ich das erste und einzige Mal im Vatikan war, schlief ich zufällig wahrscheinlich nur ein paar hundert Meter von ihm entfernt. Ich fuhr damals spontan nach Rom und kam im Vatikan an. Mitten in der Stadt entdeckte ich den Staat und mit ihm eine Welt. Beim Kolosseum parkte ich mich in eine freie Lücke ein und staunte über die Größe Roms. Beim Petersplatz quartiere ich mich in das letzte freie Zimmer ein und staunte über die Schönheit des Vatikans. Aber an Papst Benedikt dachte ich damals bei weitem nicht so viel, wie ich es heute tue.
Erst nachdem er zurückgetreten war und ich anfing, Bücher über Glaube, Religion und Theologie zu schreiben, begann ich, mich mit ihm zu beschäftigen. Und ich war genauso überwältigt wie damals, als ich am Petersplatz stand, die Lichter in der Abenddämmerung angingen und alles erstrahlte. Allerdings nicht nur aus dem Grund, weil ich über sein Schaffen staunte. Sondern weil das, was er schrieb und sagte, mich in eine Welt hineinzog, in der ich schon immer gelebt hatte. Irgendwie schaffte er es, Worte zu finden für das, wofür ich nicht mal die Gedanken hatte. Während meines eigenen Schreibens überlege ich oft, ob das, was ich gerade schreibe, tatsächlich der Lehre der katholischen Kirche entspricht. Also prüfe ich es nach. Wenn es bei Benedikt steht, stimmt es.
Wir können dankbar sein, dass Gott ihm Glauben, Hoffnung und Liebe schenkte und es ihm durch die Gaben des Denkens, Schreibens und Redens ermöglichte, sie weiterzuschenken. Gott ist es, der durch ihn wirkte und wirkt. Auch heute noch. Auch morgen noch. Benedikts Größe ist deshalb Größe, weil sie die Größe des Herrn zeigt. Weil alles, was in uns und an uns groß sein kann, sich dem Herrn verdankt.
Obwohl Benedikt XVI. zum Zitieren am geeignetsten ist, zitierte ich ihn bis jetzt an keiner Stelle. Es gibt bei ihm so viel zu zitieren, dass wir damit nicht aufhören könnten, wenn wir damit anfangen. Es ist wirklich zu empfehlen, sich seine Werke zu gönnen. Ein Zitat sei mir dennoch gestattet. Es ist das theologischste und päpstlichste Zitat von allen, weil es das gläubigste von allen ist. Seine letzten verständlichen Worte, bevor er zum Herrn zurückkehrte, sollen gelautet haben: »Herr, ich liebe dich.«
In diesem Satz ist die Größe Benedikts zusammengefasst. Weil sich darin die Größe Gottes zeigt. Er ist es, der uns aus Liebe Glauben und Hoffnung schenkt. Aus diesen ergibt sich alles Weitere. So ergeben sich auch Benedikts Glaube, Theologie und Papsttum daraus. Es gibt wohl keine größeren Worte, die wir sprechen könnten, um Gott zu antworten, der sich uns offenbart und schenkt.

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